Olmpischen Ringe

Paul McCartney twittert live bei Olympia

Geschrieben von Frank Stratmann am in Künstler, Musik im Netz

Die Olympischen Spiele 2012 in London sind eröffnet. Wie fandet Ihr die Show. Zum Schluss spielte noch Paul McCartney “Hey Jude”. Immerhin ist der Mann siebzig Jahre alt und twittert.

Auch wenn er die hohen Töne von Hey Jude nicht mehr ganz getroffen hat. Das Stadion brüllte sich die Seele aus dem Leib. Dabei ist mir die Botschaft nicht ganz klar geworden.

Hey Jude ist die erfolgreichste Single der Beatles und war die längste Single überhaupt in den englischen Charts bis zu diesem Zeitpunkt. Die Single erschien im August 1968.

Jude steht dabei als Kosename für den Vornamen Judas. Ganz klar scheint nicht, was McCartney in dem Song verarbeitet. Einerseits wird das Lied Julian Lennon zugeschrieben, der unter der Trennung seiner Eltern litt. Andererseits bezieht McCartney auf Nachfrage das Lied auf sich selbst. Es wird wohl ein Geheimnis bleiben. Und vielleicht auch, warum gerade dieses Lied den Abschluss der Eröffnungsfeier zu Olympia 2012 markiert.

Die ganze Feier war emotional und doch von einer Leichtigkeit geprägt, was es kurzweilig machte, die teils sehr langen Episoden zu folgen. Und wer leichtfertig abwinkt, das ganze Spektakel brauche man nicht; es gibt Sportler, die eigens anreisen, nur um dabei sein zu dürfen. Ich wäre gern dabei gewesen. Da lege ich mich fest.

Musikalisch hatte die Show auch sonst einiges zu bieten. Abgelenkt durch die Augen muss man sich das ganze wohl noch einmal in Ruhe anhören. Die Hits der Popkultur, die im zweiten Drittel der Show zu hören waren, kennen wir alle. Zumindest die Meisten. Das Rahmenwerk an Arrangements interessiert mich dennoch.

Die Eröffnungsfeier in voller Länge bietet das ZDF in seinem Online Angebot zu Olympia 2012 in London.

Olmpischen Ringe

Die Farben der Olympischen Ringe kommen in allen Nationenflaggen vor.

Ich finde den Gedanken faszinierend, dass so etwas ähnliche wie ein Musical mit diesem Ausmaß, an nur einem Abend und damit einmalig aufgeführt wird; wahrscheinlich aufgeführt werden kann. Der Aufwand war bestechend und für mich gehört es einfach dazu. Ich muss sehen, wie das Olympische Feuer entzündet wird. Dann können die Spiele beginnen.

Manche Sportler im Innenraum mögen in Anbetracht des Olympischen Eids ein schlechtes Gewissen geschoben haben. Aber das zählte in diesen Minuten nicht. Die ganze Welt schaute gestern nach London.

Ein spannende und witzige Zusammenfassung lest Ihr im Sport Blog von Zeit online. Aber die Bilder ersetzt das natürlich nicht.

Wer hat es noch gesehen? Ich freue mich über Eure Meinungen, hier in den Kommentaren.

Stichwörter ✘ , ,

Trackback von deiner Website.

Kommentieren