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Kornett in B, Cornet in B

Wer Trompete spielt, kann auch ins Kornett blasen

Geschrieben von Frank Stratmann am in Musikinstrumente

Die Meldung ist schon etwas älter. Aber wir sollten trotzdem darüber sprechen. Das Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg hatte jetzt in einem Fall zu entscheiden, in dem sich ein Trompeter, der als erster und Solotrompeter bei einem bedeutenden Sinfonieorchester angestellt war, weigerte, das Kornett zu spielen.

Az.: 11 Sa 23/10 Laut Arbeitsvertrag war der Musiker als erster und Solotrompeter bei einem bedeutenden Sinfonieorchester angestellt. Sein Arbeitgeber fand aber, dass er per Weisungsrecht dazu verpflichtet sei, auch andere Instrumente zu spielen wie etwa Piccolotrompete oder Kornett. “Pustekuchen!”, fand der Musiker und zug vor Gericht.

Die Richter des LAG Baden-Württemberg entschieden, dass eine solche Pflicht laut Arbeitsvertrag zwar nicht bestehe, aber nach dem mittlerweile gültigen Tarifvertrag. Zudem sei die Weisung nicht unverhältnismäßig, da der Kläger technisch in der Lage war, die geforderten Instrumente auf hohem Niveau zu spielen. Kurzum: Wer Trompete spielt, kann auch ins Kornett blasen[note Quelle: karrierebibel.de ].

Gablonzer Perlen

Geschrieben von Frank Stratmann am in Egerländer

Die Gablonzer Perlen ist eine Polka, die von Antonín Borovička komponiert wurde und in vielen Notentaschen von Musikvereinen zu finden ist.

Die Polka zählt zu den bekannteren Werken böhmischer Blasmusik. Auf YouTube finden sich knapp 120 Videos allein mit der Polka Gablonzer Perlen.

Der Komponist Antonín Borovička wird in der Deutschen Nationalbibliothek mit 47 weiteren Publikationen geführt. Darunter ebenfalls vielen bekannte Stücke wie: Garten Polka oder Die Kapelle hat gewonnen.

Olmpischen Ringe

Paul McCartney twittert live bei Olympia

Geschrieben von Frank Stratmann am in Künstler, Musik im Netz

Die Olympischen Spiele 2012 in London sind eröffnet. Wie fandet Ihr die Show. Zum Schluss spielte noch Paul McCartney “Hey Jude”. Immerhin ist der Mann siebzig Jahre alt und twittert.

Auch wenn er die hohen Töne von Hey Jude nicht mehr ganz getroffen hat. Das Stadion brüllte sich die Seele aus dem Leib. Dabei ist mir die Botschaft nicht ganz klar geworden.

Mnozil Brass – Von wegen Tell

Geschrieben von Frank Stratmann am in Musik im Netz

Zum Genießen. Ein interessantes Fundstück auf Spotify, das ich Euch unten auch als YouTube Video anbieten kann, das zu Beginn noch um eine komödiantische Einlage länger gehalten ist. Der Anfang ist unterhaltsam, hat aber hat wenig mit Trompete zu tun. Danach wird es rasant überraschend und wer es noch nicht wusste: Die Bandbreite der Blasmusik ist enorm. Dies ist ein äußeres Ende.

Die Mnozil Brass Formation gibt es seit 1992. Gegründet in einem Gasthaus in Wien, das auch den Namen spendete, tourt das Septett mittlerweile auf der ganzen Welt. Nach eigenen Angaben auf der offiziellen Website der Blechbläser gestaltet man 120 Konzerte im Jahr.

Wir stellen uns jeder Herausforderung, kein ton ist uns zu hoch, keine Lippe zu heiss und keine Musik zu minder {{1}}[[1]]Quelle: Website von Mnozil Brass http://www.mnozilbrass.at/die_band.html [[1]].

Die Jungs kommen aus Österreich und ich werde diesem Beitrag später noch einige Infos hinzufügen, Hier schon einmal die Website von Mnozil http://www.mnozilbrass.at

Die Fantastischen Vier MTV Unplugged II.

Die Fantastischen Vier in der Balver Höhle

Geschrieben von Frank Stratmann am in Sonstiges

Ohne Trompete, dafür aber mit Gartenschlauch, Blechsalat und Astlochflöte kehrten Die Fantastischen Vier jetzt nach zwölf Jahren wieder zurück in die Balver Höhle, dem Felsendom in meiner Region.

Smudo twitterte bereits von den Proben und unter den echten Fans der Baden-Württemberger Deutsch-Rap-Formation gilt das MTV unplugged Konzert von vor 12 Jahren als eines der Konzerte überhaupt.

Facebook App Zentrum

Musik im Facebook App Center startet in Deutschland

Geschrieben von Frank Stratmann am in Musik im Netz

Seit der letzten Nacht ist das Facebook App Center auch in Deutschland gestartet. Musik besetzt im Facebook App Zentrum eine eigene Kategorie. Apps können unterteilt in die Kategorien Internet und Mobil (Handy) recherchiert werden.

Alle Apps können bewertet werden. Das klassische 5-Sterne Modell soll Facebook wohl auch helfen, sich von unseriösen App-Anbieter zu distanzieren. Der offene Facebook Standard ermöglicht es vielen Datenhändlern, Apps einzustellen, die lediglich die Daten der User abgreifen sollen und ansonsten wenig oder gar keinen Nutzen versprechen. Eine solche App ist beispielsweise MyCalender, deren Anfragen anderer Nutzer mich immer noch täglich erreichen.

Von Tuben und Trompeten

Geschrieben von Frank Stratmann am in Trompete

Eine Tuba – in der Mehrzahl Tuben – hat mehr mit einer Trompete zu tun, als wir glauben. Aktuell forsche ich ein wenig im Netz nach Hinweisen rund um die Trompete. Offenbar wurden die ersten Trompeten als Heultuba bezeichnet. Die Trompete, eines der ältesten Instrumente überhaupt, entstand parallel in fast allen Kulturen.

Die frühesten Trompeten sollen auch als Megafon bezeichnet worden sein, was diesem filigranen Instrument nicht ganz gerecht werden dürfte. Ich kann Euch beruhigen. Die Urform der Trompete wurde bei Riten in den frühen Kulturen von Südamerika und Australien zur Verstärkung der Stimme eingesetzt. Mit Blechblasen hatte das also sehr wenig zu tun. In der verlinkten Quelle finde ich außerdem Hinweise darauf, die Heultuba aus Antilopenhörnern oder Elefantenzähnen gefertigt wurden {{1}} [[1]]Gefunden auf http://www.einfach-musik.de [[1]].

Abgesehen von Kunsthandwerk der Instrumentenbauer halten wir also fest. Nicht nur die Trompete ist ein technologisch hochentwickeltes Instrument.

Schnappschuss Musikinstrumenten Museum Berlin (2010)

Musikinstrumenten Museum in Berlin

Geschrieben von Frank Stratmann am in Musikinstrumente

Das Schild mit der Aufschrift Musikinstrumenten Museum (MIM), unweit des Potsdamer Platzes in Berlin, fand ich im Jahre 2010. Es gehört zum Staatlichen Institut für Musikforschung (SIM),

Ich war beruflich dort und hatte ein wenig Luft, so dass ich mich kurzerhand entschloss, das Museum zu besuchen. Während des spontanen Besuchs entstanden leider nur ein paar Schnappschüsse. An einer Führung habe ich nicht teilgenommen. Das hole ich aber bestimmt nach.

Das 1888 gegründete Berliner Musikinstrumenten- Museum ist seit 1984 in einem nach Entwürfen von Hans Scharoun gestalteten Neubau am Kulturforum untergebracht. Es ist Teil des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz[note Quelle: Berlin.de ].

Heute möchte ich erst einmal einige Bilder (unten) mit Euch teilen. Gern dürft Ihr diese für Euren eigenen Blog verwenden, wenn sich das anbietet; bitte mit einem Hinweis auf dieses Blech Trompete Blog http://blech-trompete.de und © Frank Stratmann / CC-BY 3.0.

Anatomie Périnet Ventil YTR6335

Périnet-Ventil: Was ist denn bitte eine Kreuzelführung?

Geschrieben von Frank Stratmann am in Musikinstrumente, Trompete

In einer Amazon Rezension zu einem Sonderangebot! goldene Bb Trompete mit Koffer. NEUWARE las ich das Wort Kreuzelführung im Zusammenhang mit hakenden Pumpventilen (Périnet).

Ehrlich gesagt habe ich mich nie um dieses kleine (meist) weiße Plastikteil gekümmert. Es handelt sich dabei wohl um die eigentliche Bezeichnung Ventilführung. Und doch ergibt sich die Frage: Warum heißt das Kreuzelführung? Hier ein Auszug aus der angesprochenen Rezension.

Jedem Kind ein Instrument - © ISO K° - photography - Fotolia.com

Jedem Kind ein Instrument – Und dann?

Geschrieben von Frank Stratmann am in Nachwuchs

Jedem Kind ein Instrument. Wie war das eigentlich bei mir? Ich kann mich wahrscheinlich nicht mehr ganz so gut erinnern. Wie ich zur Blockflöte kam, ist mir entfallen. Wie mich aber die Trompete fand und ich heute auf dreißig Jahre Trompetenspiel zurückblicken kann, weiß ich noch ziemlich genau. Ein emotionaler Meilenstein in meinem Leben.

Ich übte im Garten und spielte meiner Oma neu Gelerntes auf der Blockflöte vor. Eigentlich übte ich und meine Oma war ein sehr dankbares Publikum. Wir mussten damals Anfang der Achtziger Jahre kleine Heftchen führen, in dem wir dokumentierten, wie oft und wie viel wir in der Woche zuvor geübt hatten. Der Fleißigste wurde als Übekönig gekrönt. Ich war, wenn ich mich recht erinnere, oft genug dabei. Aber die Königswürde hielt nur kurz. Neue Woche, neues Spiel.