Beiträge mit Tag ‘Trompete’

Presseschau Nachwuchsarbeit Trompete

Geschrieben von Frank Stratmann am in Nachwuchs

Gefunden in Schwaebische.de – Artikel vom 09.09.2012

Annika Müller hatte eigentlich schon zu Beginn mit dem Saxophon geliebäugelt, probierte sich aber tapfer durch alle Instrumente durch. Die Trompete überraschte sie dann selber und sie produzierte ein selbstbewusstes Solo in den Probenraum hinein. „Jetzt muss ich mich zwischen Trompete und Saxophon entscheiden, weil da die Töne am leichtesten sind“, war ihr Fazit zum Schluss.[ref]http://www.schwaebische.de [/ref]

Gefunden in allgemeine-zeitung.de – Artikel vom 08.09.2012

Dirigent Alexander Mitesser machte den interessierten Kindern und Jugendlichen aber auch klar, dass bis zu einem „aufführfähigen“ Stück ordentlich geübt werden muss. Und das nicht nur in der Orchesterprobe! [ref]allgemeine-zeitung.de[/ref]

Gefunden in Lausitzer Rundschau – Artikel vom 12.09.2012

Dass sie schon ihre neuen Trompeten, Hörner, Klarinetten, Saxophone & Co. beschnuppert haben, bewiesen die Bläserneulinge mit einer Kostprobe. Beim Entlocken der ersten Töne war allen Kindern trotz höchster Konzentration ihre Neugier und vor allem viel Freude anzumerken.[ref]Trompete und Horn auf Stundenplan, lr-online.de [/ref]
Englische Trompete - Verkürzungsknoten

Englische Trompete zum an die Leine legen

Geschrieben von Frank Stratmann am in Musik im Netz

Trompeter lassen sich eigentlich nicht an die Leine legen. Doch eigentlich geht es gar nicht darum. Mir ist bei meinen Recherchen für dieses Blog ein Beitrag in die Hände gefallen, der sich mit Knoten beschäftigt.

Darin wird auf eine “Englische Trompete” hingewiesen. Bei näherer Betrachtung handelte es sich um einen Knoten (Trompetenstich), der eingesetzt wird, um eine zu lange Leine zu kürzen und unter den Trompetenknoten als “Lange Trompete” bezeichnet wird. Also vielmehr ein Seil. So kann auch bereits ein an beiden Enden befestigtes Seil nachträglich verkürzt werden.

Mit unseren Ventilen verlängern wir ja eigentlich den Weg, den ein erzeugter Ton nehmen soll, damit er jeweils höher oder tiefer klingt. Witzig fand ich noch, dass es gerade einmal 791 Suchergebnisse auf Google zu “Englische Trompete” gibt. Offenbar haben es die Briten nicht so mit Blechblasinstrumenten, denn die 791 Ergebnisse drehen sich zunächst einmal um Knoten, bevor es um Blech geht.

Sei es drum. Jetzt habe ich ausnahmsweise mal Knotenliebhaber hier auf die Seite gelockt und die anderen haben was zum Klugscheißen. Viel Spaß.

Gunnar Halle bei Schilke in den USA

Gunnar Halle auf Stippvisite bei Schilke

Geschrieben von Frank Stratmann am in Künstler, Trompete

Gestern finde ich den norwegischen Trompeter Gunner Halle auf einem bemerkenswerten Foto, veröffentlicht auf der Schilke Fanpage auf Facebook. Das bemerkenswerte an dem Foto sind die blauen Plastikboxen, in denen die wertvollen Schilke Instrumente gelagert werden.

Ich hätte mit edlem Holz gerechnet oder mit an die Farben des Hauses Schilke angelehntem “Rotem Samt”. Aber nein. Es sind einfacher blaue Plastikboxen, wie wir sie aus dem Großhandel kennen. Höchstens das Firmenschild von Schilke{{1}} [[1]]Der Facebook Nutzer Ken Schilke zu Besuch bei Schilke Music Products Inc.. Er hat aber offenbar nichts mit dem Unternehmen zu tun. [[1]] in 4520 James Place in Ilinois (USA) lässt auf die edlen Instrumente schließen, die im Inneren lagern. Google´s Street View zeigt das vielleicht.

Elmo, der rote Grobi spielt Trompete

Geschrieben von Frank Stratmann am in Sonstiges

Elmo ist vor allem us-amerikanischen Serienfans der Sesamstraße ein Begriff. In Deutschland hieß die Figur zu Beginn Elma, verschwand dann aber früh wieder. Bei den deutschen Zuschauern kam Elma nicht so gut an. Jetzt taucht Elma als Elmo wieder auf und spielt Trompete zur neu inszenierten Titelmelodie “Wer, wie was?”, gesungen von Lena Meyer-Landrut.

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Till Brönner darf keine Currywurst trotz Lippenhantel

Geschrieben von Frank Stratmann am in Künstler, Musik im Netz

Gut, eine normal gewürzte Currywurst ist nicht das Schärfste unter der Sonne und dürfte auch Till Brönner nicht aus den Latschen werfen. Ich weiß nicht, wie es Euch geht. Ich esse gern scharf. Aktuell steht in meinen Schrank ein kleines Döschen, darauf steht eine Angabe von 800.000 Scoville. Das Zeug ist schon echt heftig und man ist gut beraten, es sparsam zu dosieren.

Übrigens eine Gemüsepaprika hat bis 10 Scoville und die bereits angesprochene Currywurst wahrscheinlich weniger als die mit 100-500 gemessenen Peperoni. Die schärfste Currywurst zumindest im Ruhrgebiet gibt es bei Herzog´s in Wanne-Eickel.

Was mich bei der ganzen Sache beschäftigt ist eine (angebliche) Aussage von Till Brönner, die gleich durch mehrere Online Ausgaben namhafter Redaktionen eilte. Neben der Tatsache, dass Till Brönner seine Lippen mit einer Lippenhantel trainiere, meinte er außerdem …

Zu scharfe Sachen darf ich nicht essen

Zum Schutz seiner Schleimhäute sei das nötig. Was meint Ihr? Ich habe eben mal den Test gewagt. Nach einem kurzen Einspielen auf der Trompete habe ich zu Mittag gegessen und mein kleines Döschen dazu genommen. Gut ich habe es nicht übertrieben. Ein paar Flocken reichen bei einem Wert von 800.000 Scoville. Aber Probleme hatte ich danach auch keine. Auch nach schärferen Sitzungen habe ich das noch nicht festgestellt. Dann lagen allerdings auch mehrere Stunden dazwischen.

Ist es am Ende Übung, so wie man sich an scharfes Essen langsam gewöhnen kann? Was machen südländische Trompeter, die um scharfes Essen gar nicht herumkommen (wollen). Welche Erfahrungen macht Ihr?

Die Meldung, die am 6. April offenbar über die dpa gestreut wurde scheint mir doch eher so etwas wie eine konstruierte Nachricht für das Boulevard zu sein. Ich verlinke an dieser Stelle mal die Google Suche zu “Till Brönner und Lippenhantel“. Denn beim Schreiben dieses Beitrags werden immerhin 2.360 Suchergebnisse für diese Kombination ausgewiesen.

Trompetenspieler an Laterne | Fotografie von Rupert Ganzer (2005), flickr.com

Instrumentenbauer ist ein Handwerk

Geschrieben von Frank Stratmann am in Musikinstrumente

Instrumentenbauer als Traumberuf? Wer es schafft, aus seinem Hobby einen Beruf zu machen, kann sich glücklich schätzen. Meistens steckt dahinter viel Fleiß und Durchhaltevermögen und die passende Ausbildung.

Wer Trompete spielt, denkt bei der Idee, mit dem Instrument seiner Brötchen zu verdienen, sicher zunächst an ein Musikstudium. Doch es gibt auch eine Option im Handwerk, das aktuell Probleme hat, Auszubildende für die offenen Lehrstellen zu finden.

Ich recherchiere noch ein wenig an der Situation bei den Instrumentenbauern und liefere das gern nach. Gehört habe ich aber, dass sich sehr viele Bewerber auf gerade einmal 11 sehr beliebte Ausbildungsberufe konzentrieren. Dabei gibt es viele spannendes Berufe, wenn man sich genauer umschaut. Zum Beispiel den Metallblasinstrumentenmacher.

Kornett in B, Cornet in B

Wer Trompete spielt, kann auch ins Kornett blasen

Geschrieben von Frank Stratmann am in Musikinstrumente

Die Meldung ist schon etwas älter. Aber wir sollten trotzdem darüber sprechen. Das Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg hatte jetzt in einem Fall zu entscheiden, in dem sich ein Trompeter, der als erster und Solotrompeter bei einem bedeutenden Sinfonieorchester angestellt war, weigerte, das Kornett zu spielen.

Az.: 11 Sa 23/10 Laut Arbeitsvertrag war der Musiker als erster und Solotrompeter bei einem bedeutenden Sinfonieorchester angestellt. Sein Arbeitgeber fand aber, dass er per Weisungsrecht dazu verpflichtet sei, auch andere Instrumente zu spielen wie etwa Piccolotrompete oder Kornett. “Pustekuchen!”, fand der Musiker und zug vor Gericht.

Die Richter des LAG Baden-Württemberg entschieden, dass eine solche Pflicht laut Arbeitsvertrag zwar nicht bestehe, aber nach dem mittlerweile gültigen Tarifvertrag. Zudem sei die Weisung nicht unverhältnismäßig, da der Kläger technisch in der Lage war, die geforderten Instrumente auf hohem Niveau zu spielen. Kurzum: Wer Trompete spielt, kann auch ins Kornett blasen[note Quelle: karrierebibel.de ].

Von Tuben und Trompeten

Geschrieben von Frank Stratmann am in Trompete

Eine Tuba – in der Mehrzahl Tuben – hat mehr mit einer Trompete zu tun, als wir glauben. Aktuell forsche ich ein wenig im Netz nach Hinweisen rund um die Trompete. Offenbar wurden die ersten Trompeten als Heultuba bezeichnet. Die Trompete, eines der ältesten Instrumente überhaupt, entstand parallel in fast allen Kulturen.

Die frühesten Trompeten sollen auch als Megafon bezeichnet worden sein, was diesem filigranen Instrument nicht ganz gerecht werden dürfte. Ich kann Euch beruhigen. Die Urform der Trompete wurde bei Riten in den frühen Kulturen von Südamerika und Australien zur Verstärkung der Stimme eingesetzt. Mit Blechblasen hatte das also sehr wenig zu tun. In der verlinkten Quelle finde ich außerdem Hinweise darauf, die Heultuba aus Antilopenhörnern oder Elefantenzähnen gefertigt wurden {{1}} [[1]]Gefunden auf http://www.einfach-musik.de [[1]].

Abgesehen von Kunsthandwerk der Instrumentenbauer halten wir also fest. Nicht nur die Trompete ist ein technologisch hochentwickeltes Instrument.

Schnappschuss Musikinstrumenten Museum Berlin (2010)

Musikinstrumenten Museum in Berlin

Geschrieben von Frank Stratmann am in Musikinstrumente

Das Schild mit der Aufschrift Musikinstrumenten Museum (MIM), unweit des Potsdamer Platzes in Berlin, fand ich im Jahre 2010. Es gehört zum Staatlichen Institut für Musikforschung (SIM),

Ich war beruflich dort und hatte ein wenig Luft, so dass ich mich kurzerhand entschloss, das Museum zu besuchen. Während des spontanen Besuchs entstanden leider nur ein paar Schnappschüsse. An einer Führung habe ich nicht teilgenommen. Das hole ich aber bestimmt nach.

Das 1888 gegründete Berliner Musikinstrumenten- Museum ist seit 1984 in einem nach Entwürfen von Hans Scharoun gestalteten Neubau am Kulturforum untergebracht. Es ist Teil des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz[note Quelle: Berlin.de ].

Heute möchte ich erst einmal einige Bilder (unten) mit Euch teilen. Gern dürft Ihr diese für Euren eigenen Blog verwenden, wenn sich das anbietet; bitte mit einem Hinweis auf dieses Blech Trompete Blog http://blech-trompete.de und © Frank Stratmann / CC-BY 3.0.

Blech Trompete - © Anna Reich – Fotolia.com

Ziele des Blech-Trompete Blogs

Geschrieben von Frank Stratmann am in Über das Blog

Nachdem ich Euch den Titel dieses Blech Trompete Blogs näher gebracht habe, Ihr allgemein etwas über Blech und Trompete gehört habt und die Deutung mit Blick auf den Untertitel Wenn das Blech als Trompete erwacht über Euch habt ergehen lassen, will ich noch etwas zu den Zielen dieses Trompeten Blogs mitteilen.

Die Ziele sind durchaus ambitioniert und ein Blog erhebt niemals den Anspruch auf Vollständigkeit. Lasst Euch überraschen. Im Kern aber gelten folgende Überschriften und Ihre Erläuterungen (unten) als (ganz) grobe Struktur für dieses Blog.

Trompete lernen

Dieses Blog will einen bescheidenen Beitrag leisten, Fragen zu beantworten, die sich Kinder, Jugendliche und Eltern stellen, wenn es um die Auswahl eines Instruments geht. Ich will einfach den Spaß und die Freude an diesem Instrument ins Unermessliche katapultieren, in dem ich die Auseinandersetzung fern eines Notenpults ermöglichen will.